Freitag, 3. November 2017

Es ist kühl geworden

Zwar scheint bei uns immer noch jeden Tag die Sonne vom fast wolkenlosen Himmel, aber es ist kühl geworden. Wir hatten schon die ersten Nächte, in denen die Temperaturen auf 0 Grad gesunken sind.
Herrlich, um es sich drinnen gemütlich zu machen.
Ich habe ein paar Weihnachtsgeschenke gestrickt und meine Schneeflöckchendecke für einen Moment zur Seite gelegt. Als ich dann die Weihnachtsgeschenke fertig hatte, wollte ich unbedingt noch ein Dreieckstuch häkeln.
Das kann man ja jetzt super gebrauchen. Ausserdem fand ich den Farbverlauf der Wolle so schön und sie war unglaublich angenehm zu verhäkeln. Ganz sicher nicht mein letztes solches Tuch - es gibt noch so viele wunderbare Farbkombinationen, die mich reizen.
Abnehmer(innen) finden sich ganz bestimmt.
Diego wollte - im Gegensatz zu den beiden Damen - aber gar nichts von dem Tuch wissen. Ob's an der Farbe liegt? Oder ob Kater grundsätzlich keine Häkeltücher mögen? Ich weiss es nicht... 😉
Da ich schon öfters gefragt worden bin: Die Katzen ziehen nur sehr selten Fäden aus meinen Häkelsachen - und wenn es mal vorkommt, finde ich es nicht weiter schlimm. Ich häkle ja Gebrauchsgegenstände, keine Ausstellungsstücke. (Das Häkeltuch hat das Fotoshooting absolut unbeschadet überstanden.)

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Heute möchte ich mich auch endlich für die vielen lieben Herbstgrüsse bedanken, die bei mir eingetroffen sind.
Ich habe mich über jede einzelne Karte sehr gefreut. 💟  Ein herzliches Dankeschön geht an Nicole, Traudi, Nicole, Anke (die Blättergirlande benutze ich übrigens als Lesezeichen!) und Christine.
Seht ihr die Karte mit dem "Einhörnchen"? Die habe ich von einer ganz lieben Freundin einfach so bekommen, mit allerliebsten Herbstgeschenken dazu, und ich wollte sie euch nicht vorenthalten.

Habt ihr für das Wochenende etwas Besonderes vor? Bei mir steht sicher häkeln auf dem Programm (die Schneeflöckchendecke ruft) und ein bisschen will ich mich auch noch mit meiner neuen Kamera beschäftigen. Teilweise macht sie nämlich ganz unvorteilhafte Bilder, schaut mal:
🙈😂
Ja, Shiva ist ein bisschen moppelig, aber wirklich nicht so, wie es auf dem Bild scheint. Ausserdem sind wir aufgrund ihrer Erkrankung sowieso froh um ein bisschen Reserve.

Eine gute Zeit und liebe Grüsse,
Nadia

Freitag, 27. Oktober 2017

Herbst in den Bergen, Teil 2

Hier kommt nun also wie versprochen Teil 2 meiner Bergherbst-Fotos.
Mit dem Wetter hatten wir riesiges Glück - heute, eine Woche später - würde es ganz anders aussehen. Nämlich hauptsächlich grau und nass. Aber letzte Woche hatten wir einen wunderbaren Blick auf einen weichgezeichneten See mit ebensolchen Bergen.
Am Wegrand gab es verblühte, puschelige Disteln zu sehen und von Wind und Wetter fast silbrig gewordene Baumstümpfe.
Und dann wieder diese ganz besondere Stimmung, sonnig und doch wie verzaubert, ein bisschen pastellig - ich mag dieses Bild sehr gerne.
Die Wanderung war herrlich und wir werden auf jeden Fall nächstes Jahr wieder hinfahren, da es in dieser Region noch viel zu entdecken gibt.
Besonders schön wurde es dann aber am Abend. Zum Sonnenuntergang haben wir uns auf eine Aussichtsplattform begeben, die ungefähr eine Viertelstunde von unserem Hotel entfernt lag.
Erstaunlicherweise hatte es ausser uns kaum Leute, die dieses Naturschauspiel beobachten wollten.
Umso schöner für uns, konnten wir doch gemütlich auf einem Bänklein sitzen und zuschauen, wie die Sonne untergeht.
Wunderschön, atemberaubend, grandios.
Und ehrlich gesagt mit der Zeit dann doch etwas kühl, so dass meine Finger und Lippen einen ähnlich hübschen Blauton wie der Himmel auf den obigen Bildern angenommen haben. 😏 Aber egal, das Frieren hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Beim Aufwachen am nächsten Morgen hat sich uns dann der Blick aus unserem Hotelzimmer so präsentiert:
Wir haben genüsslich gefrühstückt, im 35 Grad warmen Wasser des Mineralbades geplanscht (heeeeerrlich und mit wunderschönem Ausblick!) und anschliessend noch ein bisschen die Bergluft genossen.

Sogar die Reise mit dem Bähnchen zurück nach Vitznau war von schönen Eindrücken geprägt.
Nun wünsche ich euch ein gemütliches (um eine Stunde längeres!) Wochenende. Geniesst es!

Liebe Grüsse,
Nadia

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Herbst in den Bergen

Letzte Woche waren wir für zwei Tage in den Bergen, und zwar auf der Rigi.
Nur eine gute Stunde Fahrt von Zuhause entfernt, autofrei, ruhig, schön - perfekt für eine kurze Auszeit vom Alltag.
Wir sind von Rigi Kaltbad nach Rigi Kulm (1'798 Meter über Meer) gewandert und haben dabei ungefähr 350 Höhenmeter überwunden.
Die Wege sind überall sehr gut ausgebaut und ich würde behaupten, dass es sogar in Turnschuhen zu bewältigen ist, wenn es unbedingt sein muss.
Gewisse Japaner haben es auf jeden Fall geschafft. Okay, nicht rauf sondern runter, aber immerhin. 😉 Sie haben sich mit dem Bähnchen bis ganz noch oben fahren lassen und sind dann bis zur nächsten Haltestelle runtergetappt, um sich von dort - ebenfalls per Bahn - wieder ganz nach unten fahren zu lassen.
Auf den vorherigen Bildern könnt ihr sehen, dass es am Vormittag noch ein bisschen bewölkt war. Aber kaum auf dem Gipfel angelangt, haben sich die Wolken (fast ganz) verzogen und wir konnten strahlenden Sonnenschein und einen grandiosen Ausblick geniessen.
Blick auf den Zugersee.
Auch einige Gleitschirmpiloten waren unterwegs.
Hier links im Bild seht ihr das Hotel Rigi Kulm, ausserdem den Vierwaldstätter- und rechts wieder den Zugersee. 
Nach einem ausgiebigen Sonnenbad und einem Imbiss haben wir uns wieder auf den Weg nach unten gemacht.
Den zweiten Teil der Wanderung (samt wirklich wunderschönem Sonnenuntergang...) zeige ich euch morgen.
Also bis bald und habt einen schönen Tag.
Liebe Grüsse,
Nadia

Dienstag, 24. Oktober 2017

Schön war's! (Und: Den Nikolaus gibt's ja wirklich...)

Wir sind wieder zurück aus den Bergen und können sagen: Schön war's, das machen wir nächsten Herbst auf jeden Fall wieder. 
Natürlich habe ich noch viel mehr Fotos mitgebracht, von denen ich euch einige demnächst zeigen möchte. 

Aber heute gibt es nur einen ganz kurzen Post, und der hat tatsächlich schon mit Nikolaus zu tun:
😁
Wir üben für unsere Weihnachtskarte. Indra oder Diego sollen die Mütze tragen und sich vorgängig schon mal an das Gewicht gewöhnen, bevor an brauchbare Fotos überhaupt zu denken ist. Indra muss zudem unbedingt noch ein bisschen an ihrem Gesichtsausdruck arbeiten. 🙈

Und wenn wir schon von Gesichtsausdruck reden... Wollt ihr wissen wie ein Kater aussieht, der bisher dachte, den Nikolaus gibt's gar nicht und der dann beim Anblick von Indra feststellt: Doch, den Nikolaus gibt's tatsächlich und er wohnt sogar mit mir im gleichen Haus! So:
😂😂😂
Aber er hat sich schnell wieder beruhigt und sich später sogar die Mütze aufsetzen lassen.
Ich bin gespannt, ob wir für die Weihnachtskarte ein gutes Katzen-Nikolausbild hinbekommen oder doch noch auf ein anderes Motiv ausweichen müssen. Ein bisschen Zeit haben wir ja noch.

Shiva hatte übrigens überhaupt keine Lust, bei dieser Nikolaus-Sache mitzumachen. Sie hat alles lieber aus sicherer Entfernung beobachtet.
Habt einen schönen Tag!

Liebe Grüsse,
Nadia

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Moods of Autumn (Hallo Sonne!)

Hier (*click*) und hier (*click*) habe ich euch gezeigt, wie ein perfekter Herbsttag für mich aussieht.
 
 Heute nun kommt der dritte Teil - nämlich der sonnige Nachmittag.
Dieses Bild verkörpert für mich Herbst pur: Eine schon leicht lädierte Anemonenblüte, daneben ihre Samenstände, kombiniert mit den orangen Hagebutten und natürlich die kleine Biene auf der Suche nach Vorrat für den Winter.
Die Herbstanemonen gehören zu meinen Lieblingsblumen. Bis weit in den Herbst hinein erfreuen sie einen mit ihren zarten Blüten.
Ich weiss nicht, ob sie den Insekten wirklich viel Nahrung bieten, aber die Blüten werden auf jeden Fall gut besucht.
Wie eigentlich alles, was jetzt noch blüht.
Die Farbe des Eisenhutes gefällt mir so gut.
Zu einem perfekten Gartennachmittag im Herbst (oder gerne auch zu jeder anderen Jahreszeit...) gehört auch ein Besuch von der Nachbarskatze.
Sie sieht freundlich aus, hat es aber faustdick hinter den Ohren und tatzt grob und ohne die geringste Vorwarnung zu, wenn man sie streichelt. Deshalb lasse ich das normalerweise sein, streiche ihr höchstens mal ganz kurz übers Köpfchen. Meistens rede ich aber nur mit ihr, und sie scheint das zu mögen. Auf jeden Fall hat sie mir am letzten Sonntag lange Gesellschaft geleistet.
Jetzt wisst ihr also, wie für mich ein perfekter Herbsttag aussieht.

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Zum Abschluss der Gartensaison - und vielleicht schon als Weihnachtsgeschenkidee für einen Gartenliebhaber - will ich euch heute ein Buch aus dem Verlag EMF vorstellen.

Normalerweise versuche ich ja immer, wenigstens ein Projekt aus den Büchern, die ich euch hier vorstelle, nachzuarbeiten. Bei diesem Buch ist es mir noch nicht gelungen, da mir das nötige Material fehlt.
 
Objekt der Begierde ist nämlich in meinem Fall das Gartenregal aus einem Zwiebelsieb. Was ohne Zwiebelsieb nicht ganz einfach ist... 😉 Aber ich bleibe dran und werde euch wissen lassen, wenn das Werk entstanden ist.
Die Anleitung habe ich aber vorsorglicherweise schon mal gründlich studiert und finde, es ist alles sehr übersichtlich, detailliert und gut verständlich erklärt. Noch dazu gibt es Bilder, die vielleicht doch auftretende Unsicherheiten sofort beseitigen.
 
Auch für das zweite Projekt, das ich richtig toll finde, braucht man Ziwebelsiebe - sogar gleich drei: Das rollbare Hochbeet. Das sieht doch wirklich gut aus, oder?
 
Und weil bekanntlich aller guten Dinge drei sind, hätte ich auch noch gerne den Zwiebelsieb-Gartenleuchter...Ich werde mich nun also auf Zwiebelsieb-Jagd begeben.
Optisch auch richtig toll finde ich die Vogelfutterstelle, die man aus einer Glasflasche und einer Apfelkisten basteln kann - beinahe hätte ich mir diese nachgebaut. Allerdings habe ich schon eine Futterstelle für unsere gefiederten Freunde und ehrlich gesagt denke ich, dass Vogelfutter in einer Flasche eher dekorativ als praktisch ist. Vor allem wenn man viele Vögelchen zu Besuch hat, wie das bei uns der Fall ist. Das ständige Auffüllen der Flasche stelle ich mir ziemlich aufwändig vor.
 
Das Buch enthält auch noch Anleitungen für kleinere und schnellere Projekte, und man braucht auch nicht für alles Säge und Bohrmaschine. So wird beispielsweise gezeigt, wie man aus alten Dosen Windlichter basteln kann (okay, damit wird das Rad nicht neu erfunden, aber die Idee ist trotzdem nett), es gibt Anleitungen für Gartenschürzen und Pflanztaschen aus Stoff und man bekommt erklärt, wie man einen Pflanztisch mit Vintage-Fliesen verschönern kann. Ein wirklich abwechslungsreiches Buch, das für jeden Geschmack eine Idee bereithält.

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So, und ich verlasse jetzt für zwei Tage Haus und Katzen
 
(nur den Mann nehme ich mit 😊) und geniesse den Herbst in den Bergen - mit allerbesten Wetteraussichten!


Habt eine gute Zeit.

Liebe Grüsse,
Nadia